"Rhythmus-System"

 

Die Arbeit mit afrikanischen Trommeln und Kleinperkussion Instrumenten, in ihren verschiedenen Ausprägungen, eignet sich in faszinierender Weise dazu Kommunikationsmuster innerhalb eines sozialen Systems sichtbar bzw. hörbar zu machen und neue zu improvisieren bzw. zu ritualisieren.

 

Der analoge, zeitgleiche Austausch von Information ermöglicht Soziales Lernen und vermittelt Soziale Kompetenz.



Die musikalische Gruppenimprovisation mit afrikanischen Trommeln lebt von der nonverbalen bzw. analogen Kommunikation. Die Trommel als archaisches Instrument ermöglicht dem Spieler auf unkomplizierte Art seinen eigenen Rhythmus zu finden. Die Gruppe bildet sich aus Individuen, die jeweils mit ihren Rhythmen den Gesamtrhythmus ergeben. Um sich in die Gruppe einbringen zu können ist es unerlässlich ein gewisses Feingefühl für sein Gegenüber zu entwickeln. Aus diesem Verhältnis entsteht ein Resonanzraum, in dem eine Interaktion zwischen Individuum und Gruppe stattfindet und das in ständiger Wechselwirkung. Damit es zu einer aktiven Kommunikation und Konversation kommt, ist die Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung der Gruppe über die Musik sehr wichtig. Es entsteht eine Auf Klang und Rhythmus basierende Realität.